Hier finden sie übersichtlich alle Presseberichte der Österreichischen Gesellschaft der Mühlenfreunde und Links zu interessanten Artikel über Mühlen.

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Maschindreschen in der Mühle in Rien

ALTSCHWENDT. Besonders gespannt blickt man als neues Mitglied der Pramtal Museumstaße in der Mühle in Rien derzeit auf Sonntag, den 27. September 2026, wenn am diesjährigen Tag des Denkmals wiederum das große Maschindreschen stattfindet. Die Vorführung mit der historischen Dreschmaschine war im Vorjahr ein wahrer Publikumsmagneten und bildet heuer zweifellos wieder den Höhepunkt des Veranstaltungsjahres.

Wenn die originale Dreschmaschine in Betrieb genommen wird, Garben eingegeben und ausgedroschen verarbeitet werden, dann werden historische Arbeitsabläufe wieder lebendig und es entsteht ein faszinierender Einblick in die bäuerliche Arbeitswelt längst vergangener Zeiten. Gerade für Familien und Technikinteressierte bietet das Maschindreschen in der Mühle in Rien daher wieder eine seltene Möglichkeit, Geschichte mit allen Sinnen zu erleben und verwöhnt auch diesmal wieder „La Mia Cara“ alle Besucher mit handgemachten Pizzen und Getränken.

Zwischen den einzelnen Vorführungen besteht zudem die Möglichkeit an Führungen durch die historische Lohnmühle teilzunehmen und im Hofladen bei La Mulinaria KRÄUTERMANUFAKTUR, der im ehemaligen Mehlmagazin der Lohnmühle untergebracht ist, einzukaufen.

Wer die Atmosphäre der Museumsmühle aber auch später genießen möchte, sollte sich die weiteren Veranstaltungen bis Jahresende 2026 vormerken: Am Samstag, 3. Oktober lädt die Lange Nacht in der Mühle zu einem stimmungsvollen Abend mit besonderem Flair ein. Am Nationalfeiertag, 26. Oktober folgt die beliebte Wanderung zur Mühle und zum Kräutergarten. Den traditionellen Abschluss bildet schließlich der Weihnachtsmarkt zu Mariä Empfängnis, am 8. Dezember 2026. Das Team der Mühle in Rien freut sich auf zahlreichen Besuch.

Historische Mühle „Oberer Zisser“ im Freilichtmuseum Vorau eröffnet

Vorau. Anlässlich der Steirischen Roas am 6. September präsentierte das Freilichtmuseum Vorau seine neu renovierte Mühle „Oberer Zisser“. Die aufwendigen Renovierungsarbeiten wurden in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Vereinigung der Mühlenfreunde, der Technischen Universität Graz und zahlreichen Vereinsmitgliedern umgesetzt.

TU Graz sponsert Mühlrad

Das Holzbauinstitut der Technischen Universität Graz unter der Leitung von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Gerhard Schickhofer (*1962 in Vorau) hat gemeinsam mit Studierenden ein komplett neues Mühlrad konstruiert und originalgetreu nachgebaut. In rund 600 Arbeitsstunden entstand das neue Mühlrad, das dem Freilichtmuseum Vorau zur Gänze gesponsert und zur Verfügung gestellt wurde.

Erhalt von historischem Kulturgut

Für das Freilichtmuseum ist die Renovierung der Mühle ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der historischen Gebäude und damit zur Bewahrung eines Stücks regionaler Handwerks- und Kulturgeschichte.

„Wir sind sehr dankbar für die wertvolle Unterstützung. Die Verbindung von wissenschaftlichem Know-how, traditionellem Handwerk und großem persönlichem Engagement zeigt, wie wertvoll Zusammenarbeit für den Erhalt unseres kulturellen Erbes sein kann“, so Herbert Kern, Vorstandsmitglied des Vereins Freilichtmuseum Vorau.

Spezialvorführung am Weltsenior:innentag

Das Freilichtmuseum Vorau lädt alle interessierten Besucherinnen und Besucher aus der Region am Weltsenior:innentag, dem 1. Oktober 2026, ein, die neu renovierte Mühle zu besichtigen. Eine kostenlose Vorführung und Erklärung der Umbauarbeiten findet um 10 und 14 Uhr statt.

Die Mühle ist bis zum Saisonende am 31. Oktober noch täglich von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Führungen sind jederzeit nach Voranmeldung möglich.

Danke an alle Unterstützer

Ein besonderer Dank gilt Univ.-Prof. Gerhard Schickhofer und seinen Studierenden von der TU Graz, Mühlenbaumeister Karl Hager von der Österreichischen Vereinigung der Mühlenfreunde sowie den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes.

Kontakt & Anfragen

Freilichtmuseum Vorau
Museumsweg 3, 8250 Vorau
Tel.: 03337 3466
E-Mail: freilichtmuseum@vorau.at
Web: www.freilichtmuseum.vorau.at

Bildnachweis: Freilichtmuseum Vorau v. l. n. r. Mühlenbaumeister Karl Hager, Univ.-Prof. Gerhard Schickhofer, Nicole Silbermann, Herbert Kern

Wasser auf die Tiroler Mühlen

Die Tiroler Tageszeitung widmet Johann „Hans“ Glatzl und seinem langjährigen Einsatz für das Tiroler Mühlenwesen einen ausführlichen Bericht.

Mit der 1996 fertiggestellten Haiminger Bauernmühle schuf der engagierte Biobauer ein besonderes Beispiel dafür, wie sich traditionelle Bauweise und moderne Technik erfolgreich verbinden lassen. Die Mühle wurde zum Vorbild für weitere Projekte und gab den Anstoß zur Entstehung von sechs weiteren Mühlenanlagen in Tirol.

Johann Glatzl brachte dabei nicht nur Wasserräder und Mühlsteine wieder in Bewegung. Mit seinem Fachwissen und seiner Begeisterung führte er auch Menschen zusammen, unterstützte neue Vorhaben und entwickelte sich zu einem wichtigen Ansprechpartner für die Tiroler Mühlenfreunde.

Der vollständige Beitrag von Thomas Parth ist am 7. August 2026 in der Tiroler Tageszeitung erschienen.

Zum Originalbericht in der Tiroler Tageszeitung

Quelle: Tiroler Tageszeitung, 7. August 2026

Große Betroffenheit nach Brand der Zimmerhäuslmühle in Schwendau

Große Betroffenheit nach Brand der Zimmerhäuslmühle in Schwendau
Zillertal / Tirol (Zusammenfassung H. Wunsch)

Bericht in der Zillertaler Heimatstimme vom 09.07.2026
https://www.zillertalerheimatstimme.at/2026/07/09/grosse-betroffenheit-nach-brand-der-zimmerhaeuslmuehle/

Große Betroffenheit nach Brand der Zimmerhäuslmühle
ÖSTERR. GESELLSCHAFT DER MÜHLENFREUNDE HOFFT AUF WIEDERAUFBAU
GEMEINDEN SCHWENDAU Donnerstag, 9. Juli 2026

Foto: Gemeinde Schwendau

Der verheerende Brand der historischen Zimmerhäuslmühle in Schwendau sorgt weit über das Zillertal hinaus für große Betroffenheit. Das traditionsreiche Kulturgut wurde am 27. Juni durch ein Feuer vollständig zerstört.

Der Landessprecher der Österr. Gesellschaft der Mühlenfreunde, Johann Glatzl aus Haiming, zeigt sich wie viele andere Mühlenfreunde im Land derweil über den Brand der Zimmerhäuslmühle in Schwendau tief betroffen: „Für die Tiroler Mühlenlandschaft und besonders für das Zillertal ist das ein großer Verlust, der wohl nicht leicht zu ersetzen sein wird. Die Mühle war in der Region ein beliebtes , bäuerliches Kulturgut und lockte jedes Jahr viele Besucher an. Die Österr. Gesellschaft der Mühlenfreunde hofft sehr, dass die Mühle vielleicht doch wieder neu aufgebaut wird.“
Glatzl Johann, Landessprecher
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Bericht in der Tiroler Tageszeitungvom 27.07.2026
Alte Mühle in Schwendau abgebrannt: Feuerwehren konnten Waldbrand verhindern | Tiroler Tageszeitung – Aktuelle Nachrichten auf tt.com – Samstag, 27.06.2026

Tiroler Tageszeitung – Aktuelle Nachrichten auf tt.com
© zoom.tirol

Mühlendorf Gschnitz/Wipptal 1 Jahr nach der Mure

Liebe Mühlenfreunde !

Vor einem Jahr am 30. Juni 25 wurde in Gschnitz das bekannte Mühlendorf durch ein verheerendes Unwetter komplett zerstört.

Ein Jahr danach ist die Lage dort so, wie ich es im Anhang beschrieben habe. Ein ehemaliges Kulturgut, leider für immer verloren !

mfg. Hans Glatzl

Landessprecher-Tirol

Mühlendorf Gschnitz/Wipptal 1 Jahr nach der Mure

Situationsbericht

Ein Jahr nach der verheerenden Murenkatastrophe vom 30. Juni 2025 –  ist das Mühlendorf Gschnitz weitgehend aufgeräumt, ein Wiederaufbau des beliebten Freilichtmuseums am ursprünglichen Standort wurde jedoch aus Sicherheitsgründen endgültig ausgeschlossen. Von den ursprünglich elf Gebäuden wurden damals neun komplett zerstört.

Der aktuelle Stand und die Zukunft:

  • Keine Neuerrichtung: Da der Nahbereich des Sandesbaches als hochgefährliche Zone eingestuft wurde, darf das Museum dort nicht wieder aufgebaut werden.
  • Erinnerungsplatz statt Museum: Rund um die denkmalgeschützte und restaurierte Josefskapelle – eines der zwei Gebäude, die die Mure überstanden haben – entsteht ein verkleinerter Gedenk- und Erinnerungsort.
  • Pläne für Besucher: Für künftige Gäste sind dort Sitzgelegen-

heiten, ein Brunnen sowie Schautafeln mit historischen Fotos des ursprünglichen Mühlendorfs vorgesehen.

 

Text: Glatzl Johann

Bild: zeigt den Zustand des Geländes nach den intensiven Aufräum- und Sicherungsarbeiten durch die Wildbach- und Lawinenverbaung.

Foto: Tamara Kainz/Bezirksblätter (MeinBezirk Stubai-Wipptal)

STATUS SCHAUMÜHLRAD, Baden

MITTEILUNGEN DES VEREINS VESTENROHR – KARLSTISCH, Baden

Rohr-Post – AUSGABE 112 / Seite 2 –  MAI 2026

STATUS SCHAUMÜHLRAD, Baden – Artikel von Hans Kornigg

Bericht über die Arbeiten, unseres MMstr. Karl HAGER (ÖGM Landesspr. Stmk.), am Schaumühlrad.

Eine Mühle kehrt ins Tal zurück

In der Sulzau bei Neukirchen entsteht aus Idealismus, Handwerk und Wasserkra ein
außergewöhnliches Projekt: Die Venedigermühle lässt alte Handwerkskunst wieder
aufleben und bringt eine fast vergessene Mühlenwelt zurück ins Obersulzbachtal.

Projekt Venedigermühle des „Mühlenvereins Oberpinzgau-Tradition“ in Sulzau (Gem. Neukirchen a. Großvenediger), Salzburg Land.
– Artikel im ‚Regionalmagazin platzhirsch‘ – Ausgabe Juni 2026, Seite 51-53

Der Retter der Bichlmühle

Hammerstarke Frauen bewahren altes Kulturgut

Impuls-Magazin 2/2026 – Hammerschmiede Vils / Tirol

Räderhaus der historischen Hammerschmiede in Vils erstrahlt in neuem Glanz

 

Die historische Hammerschmiede unterhalb der Burgruine Vilsegg in Vils ist heute großteils saniert und lockt zahlreiche Besucher an, die das alte Handwerk bestaunen möchten. Seit vielen Jahren bemüht sich ein kleines Team innerhalb des Kulturvereins VilsArt um den Erhalt und die Weitervermittlung dieses uralten Kulturguts.

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gesendet von Hans Glatzl / Landessprecher Tirol

Der Mühlstein 2/2023 – Ritzenriedermühle