Mühlendorf Gschnitz/Wipptal 1 Jahr nach der Mure
Liebe Mühlenfreunde !
Vor einem Jahr am 30. Juni 25 wurde in Gschnitz das bekannte Mühlendorf durch ein verheerendes Unwetter komplett zerstört.
Ein Jahr danach ist die Lage dort so, wie ich es im Anhang beschrieben habe. Ein ehemaliges Kulturgut, leider für immer verloren !
mfg. Hans Glatzl
Landessprecher-Tirol
Mühlendorf Gschnitz/Wipptal 1 Jahr nach der Mure
Situationsbericht
Ein Jahr nach der verheerenden Murenkatastrophe vom 30. Juni 2025 – ist das Mühlendorf Gschnitz weitgehend aufgeräumt, ein Wiederaufbau des beliebten Freilichtmuseums am ursprünglichen Standort wurde jedoch aus Sicherheitsgründen endgültig ausgeschlossen. Von den ursprünglich elf Gebäuden wurden damals neun komplett zerstört.
Der aktuelle Stand und die Zukunft:
- Keine Neuerrichtung: Da der Nahbereich des Sandesbaches als hochgefährliche Zone eingestuft wurde, darf das Museum dort nicht wieder aufgebaut werden.
- Erinnerungsplatz statt Museum: Rund um die denkmalgeschützte und restaurierte Josefskapelle – eines der zwei Gebäude, die die Mure überstanden haben – entsteht ein verkleinerter Gedenk- und Erinnerungsort.
- Pläne für Besucher: Für künftige Gäste sind dort Sitzgelegen-
heiten, ein Brunnen sowie Schautafeln mit historischen Fotos des ursprünglichen Mühlendorfs vorgesehen.
Text: Glatzl Johann
Bild: zeigt den Zustand des Geländes nach den intensiven Aufräum- und Sicherungsarbeiten durch die Wildbach- und Lawinenverbaung.
Foto: Tamara Kainz/Bezirksblätter (MeinBezirk Stubai-Wipptal)


